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Taekwondo - sportliche Vielfalt 20.7.2012

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Taekwondo - sportliche Vielfalt 20.7.2012

Am Fr 20.07.2012
"Natürlich hält jeder seine Sportart für die beste, aber bei Taekwondo stimmt es ja wirklich..." weiß Gerhard Wilde über sich selbst zu scherzen, allerdings hält der Träger des 5. Dan und Leiter von bushido in Wien 4., auch gute Gründe dafür bereit.

"Taekwondo fordert den Körper auf vielfältige Weise, ebenso aber auch die geistige Ebene," weiß er zu berichten. Speziell bei Kindern ist die positive Persönlichkeitsentwicklung deutlich erkennbar, Rückmeldungen von Eltern bestätigen dies eindrucksvoll. Kinder werden ruhiger, kontrollierter, oft verbessern sich sogar ihre schulischen Leistungen. Ebenso profitieren Erwachsene im Alltag durch mehr Stressresistenz, Ausgeglichenheit und körperliche Fitness, aber auch durch größere Selbstsicherheit. "Viele unserer weiblichen Mitglieder schätzen unsere Übungen in Selbstverteidigung, denn damit sind sie etwaigen prekären Situationen nicht ganz hilflos ausgeliefert", weiß Gerhard Wilde das Argument zu entkräften, Kampfkunst sei eine reine Männer-Domäne. Tatsächlich ist der Anteil zwischen Männern und Frauen bei bushido in Wien 4., nahezu ausgeglichen.

Immer wieder ist der Trainer mit falschen Vorstellungen über Taekwondo konfrontiert, hier finden Sie die häufigsten Irrtümer.


Irrtum 1: Taekwondo macht agressiv

Wilde: "Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Kür des Trainings ist der Freikampf, dafür wird langfristig in unterschiedlichster Weise trainiert. Freikampf erfordert größten Respekt, Fairness, Verantwortung, Auffassungsgabe und eine perfekte Selbsteinschätzung. Für Aggressivität bleibt kein Raum."

Irrtum 2: Taekwondo ist nichts für Kinder

Wilde: "Bei bushido werden Kinder ab dem 4. Lebensjahr aufgenommen. Was in diesem Alter wie Spiel wirkt, ist bereits erstes Aufbautraining. Ein guter Trainer weiß genau, was er einem Kind zumuten kann, und selbst Eltern sind oft nach wenigen Wochen schon erstaunt, welches Potenzial in ihren Kindern steckt. Schließlich unterstützt Taekwondo die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit entscheidend."

Irrtum 3: Taekwondo ist nichts für ältere Menschen

Wilde: "Taekwondo-Training ist extrem vielfältig, jeder setzt sich nach persönlichem Ermessen mehr oder weniger intensiv ein, ohne dass die anderen am Trainingserfolg behindert werden. Wir trainieren zwar in der Gruppe, dabei ist aber jeder auf sich konzentriert. Balance- und Kraftaufbau zum Beispiel, oder Schlagtechniken am Sandsack und vieles mehr. Ein wesentlicher Bereich sind auch die "Poomsen", das sind choreografierte Kämpfe gegen einen imaginären Gegner, bei denen es um die Exaktheit der Bewegungsabläufe geht."

Irrtum 4: Taekwondo ist nichts für Frauen

Wilde: "Was Männer können, können Frauen ebenso. Es gibt nicht einen Grund, hier Unterschiede zu machen. Ich persönlich glaube sogar, dass Frauen doppelt profitieren. Einerseits durch ihr vitales Auftreten und ihren attraktiven Körper, andererseits, weil sie sich im Notfall zu helfen wissen. Ich würde jeder Frau raten, sich mit Selbstverteidigung auseinanderzusetzen. Es gibt innere Stärke.

Irrtum 5: Taekwondo ist brutal

Wilde: "Im Training wird das Fundament gelegt, dabei geht es nicht nur um Kraft und Ausdauer, sondern ebenso um Dehnung, Körperbalance und Techniken sowie – nicht zu unterschätzen – um Taktik, Entschlusskraft und Reaktionsfähigkeit. Freikampf ist eine enorme Herausforderung für Körper und Geist, denn zum Punkten ist nicht die Schlagkraft alleine, sondern auch eine kluge Strategie erforderlich. Natürlich muss man auch einstecken können, aber muss das nicht jedes Kind, wenn es lernt Rad zu fahren?"

Irrtum 6: Taekwondo-Training ist einseitig

Wilde: "Taekwondo ist ein Ganzkörper-Sport wie kaum ein anderer. Kein Muskel bleibt unberücksichtigt. Das wird natürlich nur durch die Vielfalt der Trainings abgedeckt. bushido-Schüler haben zwischen Montag und Freitag täglich die Möglichkeit, zu trainieren. Mit gutem Recht dürfen sie allein schon deshalb Abwechslung erwarten.
Verena Podiwinsky
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